"weniger ist mehr"

der einstige inhaber eines der größten fleischverarbeitenden unternehmens ("herta") in europa, karl ludwig schweisfurth, hat seine einstellung zum fleischkonsum sehr deutlich, in sogenannter "180°-wende" verändert: der heute über 80-jährige hat mit "herrmannsdorfer" ein auf ökologischen landbau und schweinezucht ausgerichtetes konzept auf die beine gestellt (siehe auch www.herrmannsdorfer.de). außerdem spielt fleisch auf seinem speisenplan "nur" noch die "festmahlzeit-rolle" - ein bewußter, seltener genuss!

 

nachstehend ein interview aus dem magazin "in-münchen":

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Interview mit Karl Schweisfurth, Teil 1
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Interview mit Karl Schweisfurth, Teil 2
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säure-basen-balance

  • sauer ist nicht lustig - besser basischer ernähren!

aber: zitrone schmeckt zwar sauer, wirkt jedoch basisch!
so gönne ich mir z.b. möglichst jeden morgen, nach dem aufstehen eine tasse heiße zitrone. dies wirkt in gewisser hinsicht wie eine innere reinigung und positiv auf die morgentliche verdauung: eine frische halbe zitrone auspressen (oder einfacher: auf die kleinen fläschchen 100% (direkt-)saft zurückgreifen, ca. 3-4 esslöffel) mit warmen wasser aufgiessen und geniessen.

 

"In den westlichen Industrieländern stellt sich das Problem, dass die übliche Ernährung mit "Zivilisationskost" unverhältnismäßig viele Säurebildner enthält und damit über kurz oder lang die 'vorhandenen natürlichen' (persönliche Anmerkung) Pufferreserven erschöpft.

Praktische Erfahrungen zeigen, dass sich jahrelange säureüber-schüssige Ernährung immer nachteilig auf die Gesundheit auswirkt. Wie und in welchem Maße hängt von der körperlichen und seelischen Verfassung des Menschen ab und davon, wie weit er durch seinen Lebenstil, insbesondere sportliche Betätigung, die Ernährungsfehler ausgleicht."

(aus "300 Fragen zur Säure-Basen-Balance", Sabine Wacker, Dr. med. Andreas Wacker)

 

welche lebensmittel basisch oder sauer wirken siehe in der einschlägigen literatur oder im internet. vergleicht man unterschiedliche bücher/studien, wird man teils völlig gegensätzliche empfeh-lungen finden. das hängt damit zusammen, dass dieses feld per langzeitstudien noch relativ unerforscht ist.

 

an dieser stelle sei nur grob gesagt:

 

a) basische lebensmitel

+ fast alle obst- und viele gemüsesorten;

+ ich trinke täglich mindestens 2-3 liter basisches wasser, das ich mir mit dem "ALPHION Wasserionisierer" herstelle. die erste positive feststellung kurz nach "anwendung": entspannte, weichere haut, die viel weniger creme benötigt.

+ brottrunk, buttermilch, kefir, kräutertees, molke, sahne, schafsmilch, soja- u. ziegenmilch

 

b) säuernde lebensmittel

+ fisch, fleisch

+ die meisten milchprodukte

+ getreideprodukte

+ alle alkoholischen getränke, cola, kaffee, schwarzer tee, mineralwasser m. kohlensäure

 

generell gilt auch hier:

 

jedes extrem ist schlecht, der mix macht's!

 

neben den oben genannten tips, kann ich aus persönlicher erfahrung heraus auch die kurmäßige verwendung von "Schüßler Salzen" empfehlen.

außerdem halte ich viel von den studien und erfahrungen des dr. peter j. d'adamo, die er in seinem buch "4 Blutgruppen" veröffentlicht hat.

wir wissen, dass menschen unterschiedliche geschmäcker haben und auf den genuss von lebensmittel teils sehr unterschiedlich reagieren. für mich ist es einleuchtend, dass dies (auch) mit den 4 unterschied-lichen Blutgruppen - a, b, 0, ab - zusammenhängt.

 

öl - mit diesen läuft's wie geschmiert ...

  • für's auto nur das beste, für den körper aber leider oft das falsche öl - die meisten menschen sollten einen persönlichen ölwechsel vornehmen!

reiner schmid hat sich mit diesem thema intensiv auseinander gesetzt und darüber ein eigenes buch geschrieben "ölwechsel für ihren körper".

daraus an dieser stelle nur die folgenden 3 wichtigen hinweise: 

  1. nur die gesättigten fette wie butter, kokosöl, erdnussöl und rotes palmfett eignen sich zum erhitzen.
  2. immer wenn ungesättigte fette (lein-, hanf-, sesam-, distel-, raps-und sonnenblumenöl - bei zimmertemperatur oder gekühlt alle sehr, sehr gesund!!!) direkt erhitzt werden, entstehen gefährliche transfettsäuren. diese können alle möglichen erkrankungen verursachen bis hin zu krebs.
  3. die beiden fettsäuren, die unser körper nicht selbst herstellen kann, "essentielle fettsäuren" omega 3 und 6 genannt, müssen wir im richtigen verhältnis mit unserer nahrung zuführen.

 

(demnächst vielleicht mehr ...)